Goldsuche & Goldwaschen Goldsucher-Nachrichten
Samstag, 4. Februar 2012
Bündner Oberland ermutigt Goldsucher
Neuste Gesteinsproben im Val Medel im Bündner Oberland sind vielversprechend ausgefallen. Ein Explorationsunternehmen hat unter anderem sieben Proben mit über 10 Gramm Gold pro Tonne Gestein zu Tage gefördert. Die Resultate der letzten Herbst im Val Medel gesammelten Gesteinsentnahmen seien «ermutigend», sagte Ernst Schönbächler von der Firma Swiss Gold Exploration AG auf Anfrage zu Berichten in den rätoromanischen Medien. Die Swiss Gold Exploration ist eine Tochterfirma der kanadischen NV Gold. Ermutigend sind die Funde im Hinblick auf weitere Abklärungen. Die Bewilligung für die Untersuchungen auf Gebiet der Gemeinde Medel/Lucmagn ist noch gültig bis Ende Juni. Die Chancen, dass sie verlängert wird, stehen gut, wie Gemeindepräsident Peter Binz sagte. Die Swiss Gold Exploration will ihre Arbeit bei Erhalt der entsprechenden Bewilligung fortsetzen, weitere Stein- und Erdproben sammeln und dieses Jahr erste Probebohrungen durchführen. Ein kommerzieller Abbau, wenn überhaupt, dürfte allerdings erst in einigen Jahren in Frage kommen.
Ein kommerzieller Abbau lohnt sich im Bergbau laut Angaben Schönbächlers ab fünf Gramm Gold pro Tonne Material, im offenen Gelände bereits ab einem Gramm Gold. Swiss Gold Exploration konzentriert die Arbeiten derzeit auf das Val Medel. Beantragt wurden aber auch Explorationsbewilligungen in den Gemeinden Disentis, Sedrun, Sumvitg und Trun.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Goldsuche in allen Teilen der Welt
Was für Onkel Dagobert der "Kreuzer Nummer eins" ist, ist für Günther Luitz aus Leimen ein Bohrkern. Der Gesteinsbrocken in Zylinderform ist ein Erinnerungsstück an Luitz ersten Goldfund. Vor 20 Jahren ging er im brasilianischen Regenwald zum ersten Mal auf Suche nach dem Edelmetall; seither hat er schon rund 40 Minen in rund 25 Ländern erkundet, berichtete er nun der Journalistin Anja Hammer von der Rhein-Neckar-Zeitung. Und mit seiner Geschäftsidee trotzt er erfolgreich der Finanzkrise. Günther Luitz ist Vermögensverwalter. Als er sich selbstständig machte, wollte er etwas machen, das andere nicht anbieten. So kam er auf die Idee, in Goldminen zu investieren. "Bei Gold weiß jeder, dass es wertvoll ist", erklärt Luitz. "Ich hatte es noch nie so leicht wie heute, Anleger zu finden", meint er. Seine Erfahrung: Mit einem Goldstück in der Hand fühlten sich die Menschen sicherer als mit einem 500-Euro-Schein.
Doch nicht nur der wissenschaftliche und finanzielle Hintergrund reizt ihn an seinen Reisen: "Die haben etwas von Abenteuerurlaub, den kann man nicht im Reisebüro buchen." Er berichtet von einem Flug über die brennende Tundra in Russland, einem Bad im Baikalsee oder fünfstündige Wanderungen durch die argentinischen Anden. Dass er einmal länger im Kongo bleiben musste, als ihm lieb war, darüber kann er heute lachen. Der Hubschrauber konnte wegen der Hitze nicht mehr mit allen Passagieren abheben und Luitz musste aussteigen und warten. Perfekt wird eine Reise für ihn, wenn die Kombination stimmt: "Schöne Natur, gutes Essen und ein Goldfund - das vergisst man nicht."
Montag, 23. Januar 2012
Illegale Goldsucher getötet
Bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Banden sind am frühen Samstagmorgen im französischen Überseedépartement Französisch-Guayana neun Goldgräber getötet und zwei weitere schwer verletzt worden, meldet das Nachrichtenportal "latina press". Der Zusammenstoß ereignete sich in der für illegale Goldförderung bekannten Region von Dorlin, im Süden des zwischen Brasilien und Suriname liegenden Landes. Der Vorfall fiel mit einem Besuch des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zusammen, der die Eindämmung der illegalen Goldsuche forderte. Die Behörden in Französisch-Guayana schätzen, dass jährlich zwischen fünf und 10 Tonnen Gold illegal gefördert werden. Im Gegensatz dazu beträgt die legale Förderung rund drei Tonnen. Französisch-Guayana ist Teil der Europäischen Union und bekannt durch den Weltraumbahnhof “Centre Spatial Guyanais” in Kourou. Die Grenzen des Landes zu Suriname und Brasilien sind zugleich EU-Außengrenzen.
Samstag, 21. Januar 2012
Hochwässer haben neues Gold gebracht

Noch am Vortag schien das für heute geplante Goldwaschen ins Wasser zu fallen. Der Rheinpegel Basel meldete einen steigenden Wasserstand. Tauwetter hatte eingesetzt; im Schwarzwald war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Bäche über die Ufer treten. In den Hauptquellgebieten des Rheins (Bodensee, Schweiz) dürfte es nicht anders gewesen sein. Dennoch verabredete ich mich mit den beiden Breisacher Goldsuchern Goldbär und Goldmoni zur ersten gemeinsamen Goldsuche in diesem Jahr. Der Kontrollpunkt bei Neuenburg bot die erste Überraschung: Der Altrhein hatte entgegen allen Erwartungen Niedrigwasser. Also ging's über die Brücke ins Elsaß und weiter in die Gegend bei Kembs. Dort setzten wir am Ufer einer kleinen Halbinsel unsere Goldwaschschleusen in die Strömung. Während ich an Ort und Stelle direkt in die Schleuse schaufelte, suchte sich Goldbär eine abseits in einer kleinen Bucht gelegene Grabungsstelle. Den Sand transportierte er zur Goldwaschrinne, die nur wenige Meter von meiner im Fluss lag. Moni streute die gesiebten Sande mit einer kleinen Schaufel direkt in die Schleuse. Das Ergebnis war für uns beide mehr als zufriedenstellend, obwohl wir lediglich flache Löcher gruben. Beim Auswaschen des Konzentrates fanden sich in meiner Pfanne zahlreiche Goldflitter, einzelne mit einem Durchmesser von bis zu 2 mm. Ähnlich gut war das Ergebnis der beiden Freunde. Das hat uns bestätigt: Die Hochwässer der letzten Wochen haben auf den Waschplätzen neues Gold angereichert.
Freitag, 20. Januar 2012
Goldwäscher träumen vom großen Fund
Kim Ellis und Lincoln Parsons halten es nicht länger aus. Die Goldfelder rufen. Den beiden gehört ein Laden für Goldschürfer-Ausrüstung, nun hat sie selber das Goldfieber gepackt. Ihre Tochter Kayla soll sich um den Laden kümmern, sie haben ihren Truck vollgeladen und wollen im Westen Australiens auf eigene Faust ihr Glück versuchen. "Man nennt es nicht ohne Grund Goldfieber", sagt Ellis gegenüber "dpa". "Der Laden boomt zur Zeit, aber wir möchten jetzt raus und selber nach Gold suchen." Der Zeitpunkt, um unter die Goldsucher zu gehen, war noch nie besser. Gold ist zur Zeit mehr wert als Platin, und das gelbe Metall dient als inoffizielle Reservewährung. Zentralbanken, die Teile ihrer Goldvorräte verkauft hatten, stocken jetzt ihre Reserven wieder auf. Der weltgrößte Goldproduzent China ist gleichzeitig auch einer der wichtigsten Importeure. Der Höhenflug des Goldpreises treibt den neuen australischen Goldrausch an und damit auch die Verkäufe von Metalldetektoren und anderer Ausrüstung, die das Geschäft von Ellis und Parsons am Laufen halten.
Inzwischen hat sich die Metalldetektor-Technologie gewaltig verbessert. "Minelab", der in Südafrika ansässige Marktführer, hat seine Umsätze in den letzten drei Jahren verdoppelt. Detektoren sind jetzt empfindlicher und auch leichter, das macht die Benutzung vor allem für Frauen einfacher. Die moderne Detektorenzauberei macht es möglich, in alten Minen, die nur vor ein paar Jahren als ausgebeutet galten, noch Gold zu finden, erzählt Mark Hyde, Leiter des Reiseveranstalters Gold Prospecting Australia. "Es ist, als würde man auf ein neues Goldfeld kommen", sagt Hyde. "Der Fortschritt ist riesengroß." Zu schön, um wahr zu sein?
Im vergangenen Jahr waren 110 Menschen mit Reiseveranstalter Hyde auf Goldsuche. Ein Drittel von ihnen hatte keine vorherige Erfahrung als Goldgräber. Jeder Fünfte kam aus dem Ausland. Jedes Mal, wenn die Reiseteilnehmer ein Stück Gold fänden, sei die Aufregung groß, erzählt Hyde. "Aber ich sage ihnen dann, dass die Goldsuche ein Hobby ist, das möglicherweise - und nur möglicherweise - die Kosten deckt." Von den 110 Teilnehmern konnten nur 15 ihre Reisekosten mit dem gefundenen Gold abdecken.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Bundesamt warnt vor Schadsoftware
Brisante Warnung: Zehntausende Rechner sollen in Deutschland mit einer Schadsoftware infiziert sein – ab März 2012 droht ein Komplettausfall der Internetverbindung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kennt aber eine Lösung. Ob der eigene Computer befallen ist, kann jeder selbst überprüfen: Das BSI hat einen Selbsttest auf der Webseite www.dns-ok.de installiert. Dieser meldet mit rotem oder grünem Signal, ob der Rechner befallen ist. Wenn ja, erhält der Nutzer Hinweise, wie er die Schadsoftware entfernen kann.
Sonntag, 1. Januar 2012
Französische Goldplätze auf Platz eins
Das hätte ich so nicht erwartet. In der Dezember-Umfrage wollte ich wissen, aus welchem Land Du mehr Goldsucherberichte wünschst. 55,7 Prozent beziehungsweise 88 von 158 Teilnehmern votierten für Frankreich. Auf Platz zwei kam Deutschland mit 31,6 Prozent (50 Teilnehmer). Die Schweiz war weit abgeschlagen mit 9,5 Prozent (15) vor Österreich (2,5 Prozent, 4 Teilnehmer). Nur ein einziger stimmte für "andere Länder". Das Ergebnis ist nicht repräsentativ, hilft mir aber bei der weiteren Qualitätsverbesserung so wie die Neuerung, dass Teilnehmer, die eine der empfohlenen Unterkünfte (Hotels, Ferienwohnungen, Campintplätze) bevorzugen, ab sofort in den Genuss eines Extra-Bonus gelangen.
Samstag, 31. Dezember 2011
Hurra, das neue Jahr 2012 wird goldig!
Das Jahr hat noch gar nicht begonnen, schon soll die Welt untergehen. Das haben Freunde behauptet. Sie verwiesen auf den 21. Dezember 2012, an dem der Mayakalender endet und an dem die Planeten unseres Sonnensystems wie am Schnürchen in einer seltenen Reihe stehen sollen, wie es nur alle 28.000 Jahre passiert. Ich könne das ja nachprüfen. Das erste, was ich herausbekommen habe, war die Wintersonnwende. Die ereignet sich ebenfalls am 21. Dezember. Nun gibt es Menschen, die das Ende des Mayakalenders mit dem Ende der Welt in Verbindung setzen. Als ich im Internet nach dem Datum googelte, schoss mir wie ein Blitz durch den Kopf, ich sollte dringend mal das Testament machen. Bis mir einfiel, dass ja auch das Testament untergeht. Da ist es sicherlich besser, wenn ich im neuen Jahr ein paar Goldsucherreisen mehr unternehme, bevor nichts mehr davon da ist.
Nicht gut mit den Esotherikern hat's ein Wissenschaftler gemeint, der zum 21. Dezember 2012 feststellte: An diesem Tag endet lediglich eine alte (kalendarische) Epoche der Maya. Gäbe es die Maya heute noch, würde der Kalender mit einer neuen Epoche fortgeführt. Das ist in etwa so wie der Sprung vom 31.12.1999 auf den 01.01.2000. Damals ist auch nichts passiert. Die Welt ist nicht untergegangen, dafür haben wir Goldsucher es ganz schön krachen lassen. Und wie sind die anderen Weltuntergänge abgelaufen? Beispielsweise verkündete Papst Sylvester II für den 31.12.999 Endzeitstimmung mit dem Ergebnis, dass seine vielen Gebete die Menschheit retteten. So ein Glück! Martin Luther lag gleich dreimal daneben: 1532, 1538 und 1541. In der Folge wagte er keine weitere Prognose. Für die Zeugen Jehovas geht immer mal wieder die Welt unter, aber nie so richtig: 1874, 1914, 1925, 1975, 2000. Hätte der schottische Astronom Piazzi Smyth Recht behalten, gäbe es die Menschheit seit 1960 samt ägyptischer Pyramiden nicht mehr. Errechnet hat er das aus den Maßen der Bauwerke. Zufälligerweise datierten Modeschöpfer Paco Rabanne und Nostradamus denselben Weltuntergangstag: 11. August 1999. Die Welt hat's aber nicht gejuckt. Es war nur eine Sonnenfinsternis, die ich übrigens von einem Schwarzwaldgipfel aus bewunderte. Toll! Und auch der „Millenium Crash“ zum Jahrtausendwechsel blieb aus: Sogar bei den Goldsuchern blieben alle Computer heil. Die Welt war gerettet. Nur die Silvesterkracher waren etwas lauter.
Übrigens, die ganze Aufregung um den nächsten Weltuntergang hätte ich mir ersparen können, wenn ich einen Blick in meinen neuen Jahresplaner geworfen hätte. Dort endet die Welt nicht am 21. Dezember, sondern das Jahr am 31. Dezember. Und hinten dran ist bereits eine Übersicht für 2013.
Auf ein schönes, spannendes und goldiges Jahr 2012!
Montag, 26. Dezember 2011
Mit der Lizenz zur Goldsuche am Rhein

Goldgewinnung im südpfälzischen Kieswerk Rheinzabern. Nach mehrfachem Sieben von Tonnen von Kies, nach Rütteln, Zentrifugieren und Waschen bleibt nur eine dünne Schicht minikleiner goldener Sandkörner übrig. Doch in einigen Wochen kommt genug zusammen, um daraus ein daumennagelgroßes Nugget von 300 Gramm zu gießen. Beim derzeit hohen Goldpreis bringt das rund 15.000 Euro in die Kasse. "Unseren Umsatz verdienen wir aber nach wie vor mit dem Kies", stellt Udo Flüchter klar. Er ist in der Holcim-Gruppe für die Region Karlsruhe verantwortlich - und damit auch für das bislang einzige deutsche Kieswerk mit der Lizenz zur Goldgewinnung. "Aber es lohnt sich schon", fügt er hinzu. "Sonst würden wir es nicht machen." Wie viel Gewinn am Ende dabei herausspringt, will er nicht verraten. Wenn das klappt, könnte die Rheinregion wieder an glänzende Zeiten anknüpfen. Vor 180 Jahren, als der Rhein nach Plänen von Johann Gottfried Tulla begradigt und viel Sand und Kies bewegt wurde, hatte die Goldgewinnung ihren Höhepunkt. Allein 1831 kamen 13 Kilogramm Gold in Baden und 5 Kilogramm in der Pfalz zusammen. Für die Jahre 1800 bis 1869 schätzt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover den Gesamtertrag auf 305 Kilogramm. Das ist wenig gegenüber dem Gold, das noch nicht gehoben ist. Schon 1927 schätzte ein Wissenschaftler die zwischen Basel und Mannheim im Rhein abgelagerte Goldmenge auf 52 Tonnen, neuere Studien gehen sogar von mehr als 500 Tonnen aus.
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Lieber Schwemmgold als Hardrock

Gold gilt in der Krise als letzte Bastion der Investoren. Da es immer schwerer wird, das Edelmetall der Erde zu entreißen, erinnert man sich alter Methoden der Goldsuche: Statt immer tiefer in die Erde zu bohren, blicken nicht nur Romantiker und Glücksritter auf Gold in Flussläufen, schreibt manager-magazin.de. Was liegt näher, als Gold günstig zu fördern. Und das ist möglich, meint Werner Ullmann, Präsident von Placer Gold. Alluviales Gold ist es, was er sucht. Alluviales Gold ist Schwemmgold, Edelmetall also, das sich in Flussläufen abgelagert hat. Mit vergleichweise geringem technischen Aufwand kann das Gold aus dem Gestein gerüttelt werden. "Der Charme dieser Förderung liegt daher darin, dass die Förderkosten weitaus geringer sind als bei dem 'hard rock mining'", sagt er im Gespräch mit manager-magazin.de. "Bei uns liegen die Kosten bei 400 bis 500 Dollar je Feinunze, in der Hard-Rock-Industrie bei 1000 bis 1200 Dollar. Und dort dauert es von der Exploration bis hin zur Ausbeutung sieben bis zehn Jahre, bei uns ein bis drei Jahre."
Goldsucher Franz-Josef H. Andorf
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